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Anreise: Flug nach
Teneriffa-Süd, wird mehrmals täglich von allen Flughäfen in
Deutschland angeboten (Preise von 50 - 500 Euro, je nach Saison). Am Flughafen
nimmt man sich ein Taxi oder lässt sich von der Tauchbasis abholen (ca. 25
Euro) Natürlich kann man auch pauschal buchen.
Insel: Teneriffa ist sehr vielseitig. Im Süden findet man
trockene Lavafelder, Sandstrände, große Bettenburgen und das
entsprechende Nachtleben. Je nördlicher man fährt, desto grüner
und schöner wird die Landschaft. Hier gibt es daher auch häufig mal
einen verhangenen Wolkenhimmel oder dichten Nebel. Im Landesinneren findet man
den Parque Nacionál de las Cañadas del Teide mit der
höchsten Erhebung Spaniens von 3718 m. Es gibt gut ausgebaute Wanderwege
und nette kleine Orte. Hier ist eigentlich für jeden etwas dabei.
Ort/Wohnen: Playa Paraiso ist nicht weiter erwähnenswert,
eigentlich ist es schrecklich häßlich. Es gibt da noch ein paar
Hotels aus früheren Jahren die schon von weitem zu sehen sind (Wird auf
den meisten Fotos wegretuschiert!). In den letzten Jahren wurden neue Hotels
(etwas ansehnlicher) auf den Felsvorsprüngen direkt am Meer gebaut. Diese
Anlagen sind vorwiegend für All Inclusive Gäste und daher wird auch
dementsprechendes Publikum angezogen. Im Ort befindet sich ein Lido
(großzügige, künstlich angelegte Badeanlage mit Liegen und
genügend Schattenplätzen). Direkt gegenüber des Lido und der
Tauchbasis kann man in dem privaten Apartmenthaus 'Vista Nautica' sehr
schön eingerichtete Ferienwohnungen mit Balkon und Blick auf's Meer
mieten. Preise von 40 - 70 Euro, je nach Größe. Sehr zu empfehlen!
Ein kleiner Supermarkt befindet sich gleich hinter dem Haus. Die Buchung
der Ferienwohnung wird über Petra abgewickelt, sie organisiert auch den
Transfer und beantwortet weitere Fragen umgehend. Tauchen:
Die Basis von Heinz Scheffler ist schon fast eine Legende, er hat das Tauchen
auf Teneriffa mitbegründet. Sie befindet sich auf dem Gelände des
Lidos, der Eintritt ist für Taucher kostenfrei. Getaucht wird vorwiegend
von Land aus und ausschließlich mit Guide. Man trifft sich morgens um
10:00 und nachmittags um 14:00, dann werden die Gruppen eingeteilt (1 Guide und
max. 6 Taucher). In der Bucht von Playa Paraiso sind einige Tauchplätze in
unmittelbarer Nähe vorhanden, man rödelt sich an und fährt mit
dem Bulli zur nächsten Klippe (max. 1km) um dann in die Fluten zu
springen. Bei zu starkem Wellengang muß man leider vom Strand aus der
Bucht herausschnorchlen um die Plätze zu erreichen. Das kann manchmal ganz
schön anstrengend werden! Das Tauchgebiet ist wirklich nett, hier findet
man Steinformationen, Felsüberhänge, kleine Gorgonen, Steilwände
und viel Fisch. Die Tiefen liegen bis ca. 30m und die Tauchzeit ist selten
unter 70min. Die Guides sind immer bemüht ihren Gästen etwas
besonderes zu zeigen und daher fehlt auch bei keinem Tauchgang der
'Futterbeutel'. Über das Anfüttern der Fische läßt sich
streiten, die Konkurenz ist halt zu groß... Bei starkem Wellengang
ist die Sicht in der Bucht fast wie in den heimischen Seen und daher wird dann
auch schon mal zum Leuchtturm (ca.30min) oder nach Radazul (ca.1,5h) gefahren.
Ein Schlauchboot ist ebenfalls vorhanden, hier werden Ausfahrten zu den vor der
Küste lebenden Pilotwalen durchgeführt (Unbedingt Empfehlenswert!)
Tauchausfahrten finden eher seltener statt, das soll sich aber
ändern. Preise: 11 Landtauchgänge 190 Euro;
Wohnung für 3 Personen 50 Euro; Preise für Lebensmittel,
Getränke und Restaurantbesuche wie in Deutschland
Fazit: Die Basis ist gut organisiert und eingerichtet, der
Trockenraum könnte aber mal wieder renoviert werden. Sehr gut für
Anfänger und Alleinreisende zu empfehlen (da jeder Tauchgang begleitet
wird, was für Fortgeschrittene nicht immer gewünscht ist). Das
Tauchgebiet ist abwechslungsreich und vielfältig. Es werden Ausflüge
zum gemeinsamen Hähnchen-, Fisch- oder Paella-Essen organisiert. Wir
geben 5 Flossen für die Basis und 2 Flossen für den Ort. |